Besser als Bio-Baumwolle
Juni 19, 2010
Ich habe einen weiteren artikel über Bio-Baumwolle gefunden. Schaut selbst:
© www.oeko-fair.de
Biokleidung ist auch bei Modeketten salonfähig geworden. Obwohl sich viele Kunden fragen, wie “bio” ein als “organic” angepriesenes Nachthemd wirklich ist oder ob es sich bei der “green” Jeans eher um eine “green-washed”-Jeans handelt. Gütesiegel wie das GOTS-Zeichen bieten Orientierung.
Im Experteninterview spricht Heike Scheuer vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft e. V. (IVN) unter anderem über den Global Organic Textile Standard (GOTS). Sein grünes Siegel markiert immer mehr Textilien, schon mehr als 2.800 Betriebe sind nach dem vor zwei Jahren eingeführten Standard zertifiziert. GOTS-Textilien bestehen mindestens zu entweder 95 oder 70 Prozent aus Bio-Fasern bzw. aus Fasern von Feldern, die sich gerade in der Bio-Umstellung befinden. Damit Kunden sehen, was sie davon in Händen halten, gibt es vier Varianten des GOTS-Labels mit unterschiedlichen Unterzeilen.
„So blickdicht wie die meisten Stoffe sind viele Kulissen der Modeproduktion. GOTS bietet Verbrauchern Durchblick, die bei der Kleiderwahl nicht nur auf Äußerlichkeiten achten“, sagt Mareen Joachim von der VERBRAUCHER INITIATIVE. Denn GOTS steht für weit mehr als die Verwendung von Bio-Fasern: Im Interview erklärt Heike Scheuer, was für nachhaltige Kleidung außerdem entscheidend ist. Sie nennt die wichtigsten Merkmale von GOTS und geht auch auf andere Themen ein, wie die Verunreinigung von Bio-Baumwolle mit Fasern genveränderter Sorten.
Das ganze Interview könnt ihr hier nachlesen.
Bio am Körper
Mai 30, 2010
Heute mal mit einem Artikel von n-tv.de:
Das leicht schlampig daherkommende Etikett von früher hat Ökomode längst abgelegt. Die Textilbranche hat den Trend zu Bio-Materialien erkannt. Doch noch fehlt die Transparenz.
Das Thema Bio geht vielen unter die Haut. Im Kino und auf dem Büchermarkt haben Nachhaltigkeit und Umweltschutz Hochkonjunktur. Filme wie “Plastic Planet” oder “Unsere Ozeane” und Bücher wie Daniel Golemans “Ökologische Intelligenz” und Jonathan Safran Foers Buch übers Fleischessen – “Eating Animals” – wollen Bewusstsein wecken. Was in Sachen Ernährung bei immer mehr Verbrauchern Thema ist, zieht Kreise wie ein ins Wasser geworfener Stein. Und die haben auch die Mode erreicht. Schließlich rückt Kleidung direkt auf den Leib ihrer Träger. Und diese scheinen immer weniger bereit, Allergien oder Hautkrankheiten durch Schadstoffe zu riskieren.
Die Textilindustrie befindet sich in einem Umwälzungsprozess. Große Konzerne wie H&M oder C&A bauen ihre Bio-Segmente aus. H&M möchte zudem nach Angaben eines Unternehmenssprechers bis 2020 die gesamte Baumwolle aus “nachhaltigen Quellen” beziehen. Der weltweite Umsatz mit Bio-Textilien wird Schätzungen zufolge in diesem Jahr 5,3 Milliarden Dollar erreichen. 2005 soll er bei 500 Millionen Dollar gelegen haben. Für viele junge Modedesigner gehört Nachhaltigkeit ganz selbstverständlich dazu.
Kleine Labels und hippe Top-Marken
“Ich sehe klar eine Trendwende im Denken junger Menschen”, sagt Bernhard Koppenburg von dem auf organische Fasern spezialisierten Textilproduzenten Lichtschatz. Etwa seit zwei Jahren beobachtet er, dass neuere Designer-Marken großen Wert auf ökologische Materialien und faire Bedingungen bei der Produktion legen: “Waren es früher vielleicht ein Prozent der jungen Firmen, würde ich heute von zehn Prozent sprechen”, schätzt Stofflieferant Koppenburg.
Da gibt es die Berlinerin Magdalena Schaffrin mit edler Luxusmode aus ökologischen Materialien. Bei ihren Modellen würde man nie an das früher leicht schlampig daherkommende Etikett “Öko” denken. Oder die Hamburgerin Julia Starp mit ihren coolen Entwürfen, die schon Stars wie Sarah Connor oder Katja Flint eingekleidet hat. Sie verwendet meist Bio-Stoffe und achtet auf faire Bedingungen bei der Herstellung. Andere wie das Weimarer Label “Vilde Svaner” verarbeiten neben Bio-Baumwolle auch recycelte Second-Hand-Kleidung.
Was diese Labels von hippen Top-Fashion-Marken mit Bio-Anspruch wie den Jeansmarken Kuyichi oder Nudie sowie dem Label Noir aus Dänemark unterscheidet, ist Überschaubarkeit. Sie sind alle noch klein, können daher die Produktionswege selbst kontrollieren.
Verwirrung im Siegel-Dschungel
Doch was passiert, wenn sie wachsen? Bei kleinen Firmen fasst der Verbraucher oft schnell Vertrauen, bei größeren wird das schwieriger. Transparenz muss her, ganz wie es Buchautor Daniel Goleman fordert. Hier könnte ein unabhängiges Öko-Siegel den Käufern Sicherheit und Orientierung bieten, wo derzeit ein Siegel-Dschungel für Verwirrung sorgt.
Auf einem guten Weg scheint das GOTS-Siegel zu sein. “GOTS ist ein sehr hoher Standard, der wirklich das abdeckt, was es abzudecken gilt”, sagt etwa Rolf Heimann, Leiter Innovation und Ökologie von Hessnatur. Das hessische Naturmodelabel gilt in der Branche als Vorbild dafür, dass Bio auch in größerem Stil funktioniert.
Heimann sieht vier Säulen, auf denen Bio-Kleidung stehen sollte: Ökologie im Produkt, fairer Handel, faire Produktionsbedingung und Nachhaltigkeit in der Produktion, etwa beim Blick auf den CO2-Ausstoß oder die Energie-Optimierung. “Bei letzterem stehen wir alle noch sehr am Anfang”, meint er.
Obwohl er in Sachen Schadstoffarmut des Kleidungsstückes selbst die Fortschritte der Industrie lobt, will er keine Entwarnung insgesamt geben. Denn zum Beispiel bei der Produktion läuft noch manches überhaupt nicht so, wie man oft hofft.
Heute mal was anderes
Mai 14, 2010
Ich möchte heute nicht über grüne Mode schrieben nein über etwas, was mich sehr erschüttert.
Zunächst einmal lesen wir zurzeit in der Schule das Buch “Boot Camp” von Morton Rhue, welches die genauen vorgehensweisen solcher Bootcamps (oder auch Boot Camps) wiederspiegelt. Durch dieses Buch habe ich zum erstenmal von solch einem Boot Camp erfahren und war erschüttert. Nach weiteren Recherchen bin ich auf viele Artikel gestoßen, die genau den Inhalt wiederspiegelten, der im Buch beschrieben wird. Was mich jedoch noch viel mehr erschüttert, dass viele Eltern nicht wissen was sie ihren Kindern antun bzw. was in den Camps ihren Kindern angetan wird. Mindestens 30 Jugendliche sind seit 1980 in solchen Camps ums Leben gekommen. Die Camps sollen doch eigentlich dazu da sein die Jugendlichen zu drillen wieder brav zu sein aber sie nicht umbringen? Der jüngste Fall handelt von einem 14-jährigen Jungen, welcher am 06.01.2006 verstarb und das vor laufender Kamera. Sieben Aufseher quälen den jungen und eine Krankenschwester sieht mit zu. Dabei wollte er nur eine Verschnaufpause, weil er über Atemnot klagte.
Das Video:
Erschreckend und zugleich Herzzerreisend, wie ich finde. Ich finde es schrecklich wie man so etwas tun kann, wie? Ein junge, der zu Tode gequält wurde und die Behörden sehen einfach weg. Boot Camps gehören verboten, leider sieht das Amerika anders.
Artikel über Boot Camps:
http://www.stern.de/panorama/bootcamps-nachts-angekettet-in-einem-hundekaefig-607833.html
http://www.netzeitung.de/ausland/865550.html
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,526461,00.html
http://www.sueddeutsche.de/politik/969/428724/text/
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,527100,00.html
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,511108,00.html
Das Buch solltet ihr unbedingt lesen. Es ist klasse und zugleich zeigt es die nackte Wahrheit über Boot Camps!
1. ÖKO Textildrucker in Deutschland
Mai 8, 2010

Viele haben darauf gewartet. Nun gibt es endlich die erste Öko Textildruckerei. Die Druckerei ist zudem GOTS und IVN zertifiziert.
Heute mal ohne Titel
Mai 1, 2010
Mir ist heute einfach kein Blog Titel eingefallen und da ein Eintrag ohne Titel nicht geht heißt er eben “Heute mal ohne Titel”.
Ich habe unter Seite “Zertifizierung” nun auch die Soil Association aufgenommen. Eine weitere Zertifizierung an der ihr euch Orientieren könnt.
Die Earth Positive Kleidungsstücke tragen z.B. diese Zertifizierung
!
Außerdem habe ich bereits Armedangels angefragt nur leider keine Antwort bekommen also habe ich mich in deren Chat begeben und einfach drauf los gefragt. Das Protokoll habe ich leider nicht mehr – ist mir aus unbekannten Gründen verloren gegangen. Na ja die Antwort viel ungefähr so aus: Wir sind momentan dabei unsere Zertifizierungen auf der Seite noch übersichtlicher zu machen.
Soll heißen man hat bereits Zertifizierungen und die will man nun auch der Öffentlichkeit präsentieren? Ich bin gespannt!
fairliebt – ich liebe auch fair
April 29, 2010
Heute ist so ein tolles warmes Wetter aber morgen soll es schon wieder kühler werden, da denkt man sich doch auch langsam wo man hier denn eigentlich gelandet ist. Nicht mal das Wetter kann sich entscheiden wieso sollen also wir uns dann entscheiden?
Naja das ist wieder ein andere Punkt. Heute möchte ich euch das erste tolle Label mit Sitz in Hamburg vorstellen.
fairliebt.
heißt das kleine Label und ist über www.fairliebt.com zu erreichen. Einen kleinen Online-Shop haben sie auch.
Das Label wurde 2006 von Wiebke Hövelmeyer und Mathias Ahrberg gegründet. Die Shirts sind IVN zertifiziert und von jedem verkauften Shirt wandern 50ct in den Fond für Kleinkredite in Kenia, wo du die T-Shirts auch herkommen. fairliebt. achtet darauf, dass keine Pestizide und keine Chemikalien benutzt werden und dass die Bauern, die Pflücker und die Näherinnen keinen giftigen Chemikalien ausgesetzt sind.
In der Abteilung Fashion wird die Kleidung in Hamburg gefertigt – made in germany also!
Die Sweater zudem sind GOTS (Global Organic Textil Standard) zertifiziert auch hier gilt: keine Chemikalien, keine Pestizide, faire Löhne, keine Kinderarbeit und soziale Mindeststandards.
Meine Meinung:
Finde ich toll und auch die Muster sind toll- Einkaufen werde ich da auf jeden fall. Kleines Label aber trotzdem irgendwie groß! Unbedingt reinschauen solltet ihr und etwas kaufen. Ist ja schließlich auch für eure Gesundheit!
Schönen sonnigen und warmen Tag euch noch!
Schönes Wetter – schönes T-Shirt
April 25, 2010
Mich stellt sich gerade die Frage warum ich hier sitze und nicht drausen in der schönen Sonne oder zumindestend das schöne Wetter genieße. Ein passendes T-Shirts in grün habe ich heute auch an. Vorenthalten möchte ich euch das gute stück natürlich nicht:


Grünes Earth Positive T-Shirt namens kelly
Preis: 9,90€
Gekauft bei? Grundstoff.net
Wie findest du es? Klasse. Ein tolles T-Shirt, leider fällt die Farbe doch etwas dunkler aus als auf dem Bild. Tolle Passform und in der gekauften Größe passt es einwandfrei. Außerdem macht es in dem grün gleich den Eindruck von Sommer und da die Temperatur heute auch mitspielt musste ich es euch heute zeigen.
Zu Earth Positive: Sie stellen Soil Association zertifizierte Basics her und alles nur mit erneuerbaren Energien, wie Windkraft. Alle Sachen sind fair gehandelt und aus Biobaumwolle.
Hier gehts zur Website von Earth Positive – macht euch selber ein Bild von Earth Positive!
Bild von grundstoff.net
Wie ihr seht steh ich nicht nur auf zertifizierte T-Shirts sondern auch auf die, die mit erneuerbaren und Klimafreundlichen Techniken arbeiten.
Übrigens habt ihr euch auch schon des öfteren die Frage gestellt warum es so wenige Bio Print T-Shirts gibt. Ich mir jedenfalls schon und bin dabei über einige Labels gefallen die ich euch nach und nach vorstellen werde. Außerdem werde ich morgen eine Anfrage zu Armedangels rausschicken ob man nicht gedenkt die Sachen zertifizieren zu lassen. Ich bin mir nämlich nicht mehr ganz so sicher ob Armedangels wirklich so sauber sind, wie sie behaupten. Meine beiden T-Shirts von denen bleiben erstmal im Schrank bis ich sicherer bin in dem was sie tun und sie mich vielleicht besänftigen können. Aber die T-Shirts sind wirklich richtig toll!
Genießt das Wetter ich werde es nun auch tun
Eure “Grün werderin”
Hallo öko Fans
April 19, 2010
Herzlich Willkommen zu meinem Blog “Grün werden” habe ich ihn getauft. Dabei könnt ihr mich auf meinem Weg zum “Grün” werden verfolgen. Außerdem erfahrt ihr hier neues über die weite welt des Ökos oder besser des Bios.
Bei mir geht es vorerst nur um das Thema Bio-Mode, weil ich finde, dass man hier einer viel größeren Belastung ausgesetzt ist als vielleicht Essen.
Konventionelle Kleidung ist oftmals mit viel mehr Pestizid belasteter als wir glauben. Traurig aber war zählt bei den großen Herstellern leider nur das Geld und nicht das Wohl des Menschen. Deshalb wundert es mich auch garnicht mehr, dass die Krebszahlen nicht nach unten gehen. Ich denke dies ist mit ein Grund warum es immer mehr Krebserkrankungen gibt.
Ich werde natürlich euch auch die Zertifizierungen hier auflisten auf die ihr achten solltet, sowie Hersteller die Bio Klamotten Herstellern. Alles kommt ich brauch nur Zeit.